Unsere Motivation zur Gründung der CarboCon GmbH

Durch Schäden an Bauwerken gibt es weltweit einen nicht mehr tragbaren Investitionsstau im Bauwesen. Bund, Länder, Kommunen und private Bauherren können ihre Bausubstanz in vielen Fällen nur noch mit Mühe erhalten. Einer der Hauptverursacher ist das weltweit am meisten verwendete Material „Stahlbeton“. Der Stahl im Beton rostet und führt zu erheblichen Schäden. Seit Jahrzehnten sucht das Bauwesen nach einem Werkstoff, der so flexibel einsetzbar, tragfähig, dauerhaft, umweltfreundlich und preiswert wie Stahlbeton, aber deutlich langlebiger und ressourcenschonender ist. Dresdner Forscher haben genau diesen Werkstoff in den letzten Jahren entwickelt und bringen ihn – unterstützt durch das DIBt Berlin und das zukunftsweisende BMBF-Großprojekt C3 gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen – jetzt Schritt für Schritt auf den deutschen und weltweiten Markt.

Es standen die Fragen im Raum:
Wie verankert man möglichst schnell so einen neuen Hightech-Werkstoff in dem traditionell äußerst innovationsträgen Bauwesen?
Wie bringt man also das Wissen zum neuen Werkstoff, die Ergebnisse der Spitzenforschung, die zahlreichen Patente, die Forscher usw. von den Forschungseinrichtungen in diesen Markt des Bauwesens?

Die CarboCon GmbH hat hierfür ein einmaliges, ausgeklügeltes Modell an Beteiligungsvarianten und Lizensierungen entwickelt, welches im Wesentlichen auf drei Schritten beruht:

1.   Betrachtung/ Bewertung von Forschungsergebnissen und Patenten aus Sicht der Verwertung in der Bauindustrie. Die Betrachtung/Bewertung erfolgt durch die Gründer, durch Angestellte und externe Berater.
2. Weiterentwicklung vielversprechender Forschungsergebnisse und Patente bis zur Praxisreife – unter Einbeziehung/Beteiligung der Forscher/Erfinder.
3. Verwertung durch Lizensierung. Bereits vor der Entwicklungsarbeit werden Lizenzverträge mit späteren Verwertern geschlossen.

Seit der Firmengründung am 18.12.2014 bearbeitet die CarboCon GmbH Carbonbeton-Projekte sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland. Es gibt viele Anfragen rund um das Thema Carbonbeton. Diese umfassen nicht nur die Verstärkungsmöglichkeiten und die Instandsetzung von bestehenden Bauwerken, sondern auch die Neuherstellung von Bauteilen und ästethische Anwendung im Bereich der Architektur und Kunst. Des Weiteren entstehen bei der CarboCon GmbH Machbarkeitsstudien für neue Produkte, für die dann allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen erteilt werden können, was von großer Bedeutung für die Anwender ist.